Dockhand auf Synology installieren und zwei Systeme in einem Dashboard verwalten
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ITFrank -
April 10, 2026 at 7:48 AM -
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- Lernziele
- Verwendete Tools
- Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Schritt 1: Dockhand-Ordner auf der Synology anlegen
- Schritt 2: Neues Projekt im Container Manager erstellen
- Schritt 3: Docker-Compose-Datei einfügen
- Schritt 4: Port anpassen
- Schritt 5: Datenpfad korrekt eintragen
- Schritt 6: Restart Policy festlegen
- Schritt 7: Projekt erstellen und starten
- Schritt 8: Dockhand im Browser öffnen
- Schritt 9: Erstes Environment hinzufügen
- Schritt 10: Updates konfigurieren
- Schritt 11: Security-Scanner aktivieren
- Schritt 12: Container in Dockhand verwalten
- Schritt 13: Problem mit „Untracked“-Stacks verstehen
- Schritt 14: (optional) Docker-Verzeichnis als Volume in Dockhand einbinden
- Schritt 15: Stacks auf „Internal“ umstellen
- Schritt 16: Änderung mit einem Stack testen
- Schritt 17: Aufgabenplanung prüfen
- Schritt 18: Zweites System per Agent anbinden
- Schritt 19: Zweites Environment in Dockhand hinzufügen
- Schritt 20: Beide Systeme im Dashboard verwalten
- Fazit
Mit Dockhand verwaltest du Docker-Container deutlich einfacher als direkt im Container Manager. In dieser Anleitung richtest du Dockhand auf einer Synology ein, aktivierst Updates und Security-Scanner und löst das bekannte Problem mit „Untracked“-Stacks. Danach bindest du ein zweites System, zum Beispiel eine UGREEN NAS, per Agent ein und verwaltest beide Geräte in einer Oberfläche.
Lernziele
Nach dieser Anleitung kannst du:
- Dockhand auf einer Synology installieren
- die Docker-Compose-Datei korrekt anpassen
- Port und Datenpfad sauber konfigurieren
- ein Environment in Dockhand anlegen
- automatische Updates und Security-Scanner aktivieren
- das Problem mit „Untracked“-Stacks lösen
- Stacks auf „Internal“ umstellen
- eine zweite NAS per Agent anbinden
- Synology und UGREEN in einem zentralen Dashboard verwalten
Verwendete Tools
- Synology NAS
- optional: UGREEN NAS
- Container Manager / Docker
- Dockhand
- Docker Compose / YAML-Datei
- File Station
- Webbrowser
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Schritt 1: Dockhand-Ordner auf der Synology anlegen
Bevor du das Projekt erstellst, legst du zuerst das passende Verzeichnis an.
So gehst du vor:
- Öffne auf deiner Synology den Bereich Docker bzw. den Speicherort deiner Container-Daten.
- Erstelle dort einen neuen Ordner mit dem Namen Dockhand.
- Dieser Ordner dient später als Ablage für die Konfiguration und Daten von Dockhand.
Wichtig ist nur, dass du den Pfad kennst und später in der Compose-Datei korrekt einträgst.
Schritt 2: Neues Projekt im Container Manager erstellen
Jetzt richtest du Dockhand als neues Projekt ein.
So gehst du vor:
- Öffne den Container Manager.
- Klicke auf Erstellen oder Neues Projekt.
- Vergib als Projektnamen Dockhand.
- Wähle den Pfad zu dem Ordner aus, den du gerade angelegt hast.
- Da das Verzeichnis noch leer ist, erstellst du eine neue Docker-Compose-Datei, statt eine vorhandene hochzuladen.
Damit ist die Grundlage für die Installation geschaffen.
Schritt 3: Docker-Compose-Datei einfügen
Jetzt brauchst du den Inhalt der Compose-Datei für Dockhand.
So gehst du vor:
- Kopiere die Compose-Datei aus deiner Vorlage.
- Füge den Inhalt in das Compose-Feld im Container Manager ein.
- Prüfe danach direkt die beiden wichtigsten Werte: Port und Volume-Pfad.
Das spart später Fehler bei der Ersteinrichtung.
services:
dockhand:
image: fnsys/dockhand:latest
container_name: dockhand
ports:
- "3876:3000"
volumes:
- /volume1/docker/dockhand:/app/data
- /volume1/docker:/volume1/docker
- /var/run/docker.sock:/var/run/docker.sock
restart: always
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Schritt 4: Port anpassen
In vielen Beispielen wird Port 3000 verwendet. Das ist oft unpraktisch, weil dieser Port bereits von anderen Containern genutzt wird.
Empfehlung:
- Verwende einen freien Port, zum Beispiel 3876
- Geändert wird nur der Wert vor dem Doppelpunkt
Beispiel:
ports:
- "3876:3000"
Damit rufst du Dockhand später über IP-DEINER-SYNOLOGY:3876 auf.
Schritt 5: Datenpfad korrekt eintragen
Damit Dockhand seine Daten sauber speichert, musst du den richtigen Pfad zu deinem Dockhand-Ordner eintragen.
So findest du ihn:
- Öffne die File Station
- Suche den Ordner Dockhand
- Öffne per Rechtsklick die Eigenschaften
- Kopiere den vollständigen Pfad
- Trage diesen Pfad in der YAML-Datei beim Volume ein
Beispiel:
volumes:
- /volume1/docker/dockhand:/app/data
Achte darauf, dass der Pfad exakt stimmt.
Schritt 6: Restart Policy festlegen
Jetzt entscheidest du, wie sich Dockhand nach einem Neustart der Synology verhält.
Empfohlen sind zwei Varianten:
- always → Container startet immer neu
- unless-stopped → Container startet automatisch, außer du hast ihn bewusst gestoppt
Für viele Setups ist unless-stopped die bessere Wahl, weil du angehaltene Container nicht versehentlich neu startest.
Schritt 7: Projekt erstellen und starten
Wenn die Compose-Datei fertig ist, kannst du das Projekt anlegen.
So gehst du vor:
- Klicke auf Weiter
- Ein Webportal brauchst du an dieser Stelle nicht extra einzurichten
- Schließe die Projekterstellung ab
- Warte, bis das Image heruntergeladen und der Container gestartet wurde
Wenn der Status auf läuft steht, war die Installation erfolgreich.
Schritt 8: Dockhand im Browser öffnen
Jetzt prüfst du, ob Dockhand erreichbar ist.
So gehst du vor:
- Öffne deinen Browser
- Gib die IP-Adresse deiner Synology ein
- Ergänze den Port, den du zuvor definiert hast
Beispiel:
http://192.168.x.x:3876
Wenn die Dockhand-Oberfläche erscheint, funktioniert der Container korrekt.
Tipp: Du kannst direkt den Dark Mode aktivieren, wenn dir die helle Ansicht zu grell ist.
Schritt 9: Erstes Environment hinzufügen
Nach dem ersten Start musst du deine lokale Umgebung in Dockhand einrichten.
So gehst du vor:
- Klicke auf Add Environment
- Vergib einen Namen, zum Beispiel Synology
- Wähle als Verbindungstyp Unix
- Trage die lokale IP-Adresse deiner Synology ein
- Teste die Verbindung
- Speichere das Environment
Damit kann Dockhand deine Container und Stacks lesen und verwalten.
Schritt 10: Updates konfigurieren
Jetzt richtest du die automatische Update-Prüfung ein.
Empfehlung:
- tägliche Prüfung aktivieren
- feste Uhrzeit wählen
- automatische Container-Updates aktivieren, wenn du das möchtest
Zusätzlich kannst du festlegen, ob ungenutzte Images automatisch gelöscht werden sollen. Wenn du oft testest oder vorbereitete Images behalten willst, lässt du diese Option besser aus.
Schritt 11: Security-Scanner aktivieren
Dockhand unterstützt Sicherheitsscanner wie Grype und Trivy.
So gehst du vor:
- Öffne die Sicherheitseinstellungen
- Wähle beide Scanner aus
- Starte jeweils den Download über Pull
- Warte, bis beide Scanner bereitstehen
- Speichere die Einstellungen
Danach werden Images beim Update auch sicherheitstechnisch geprüft.
Das ist besonders sinnvoll, wenn du viele Container aktualisierst und Risiken früh erkennen willst.
Schritt 12: Container in Dockhand verwalten
Nach der Einrichtung kannst du deine Container direkt über Dockhand steuern.
Du kannst zum Beispiel:
- Container starten und stoppen
- Container neu starten
- Logs anzeigen
- Ressourcen prüfen
- Gesundheitszustände einsehen
- eine Konsole im Container öffnen
- Updates suchen und installieren
Gerade bei vielen Containern ist das deutlich komfortabler als der klassische Weg über einzelne Oberflächen.
Schritt 13: Problem mit „Untracked“-Stacks verstehen
Viele bestehende Stacks erscheinen in Dockhand als Untracked. Das bedeutet: Dockhand kennt zwar den Stack, aber nicht den Speicherort der Compose-Datei.
Folge:
- die YAML-Datei lässt sich nicht direkt bearbeiten
- bestimmte Bearbeitungsfunktionen fehlen
Bisher war ein häufiger Workaround, den Stack neu anzulegen. Es gibt aber eine bessere Lösung.
Schritt 14: (optional) Docker-Verzeichnis als Volume in Dockhand einbinden
Damit Dockhand auf deine vorhandenen YAML-Dateien zugreifen kann, muss das Docker-Hauptverzeichnis zusätzlich als Volume eingebunden werden.
So gehst du vor:
- Stoppe das Dockhand-Projekt im Container Manager
- Öffne die Projektdetails
- Ergänze in der Dockhand-Compose-Datei ein zusätzliches Volume zu deinem Docker-Verzeichnis
Beispiel:
volumes:
- /volume1/docker/dockhand:/app/data
- /volume1/docker:/volume1/docker
- Speichere die Änderung
- Führe ein Redeploy durch
- Starte das Projekt neu
Jetzt kann Dockhand auch auf die vorhandenen Stack-Dateien zugreifen.
Schritt 15: Stacks auf „Internal“ umstellen
So gehst du vor:
- Öffne in Dockhand den Bereich Stacks
- Wähle einen bestehenden Stack aus
- Klicke auf Bearbeiten
- Navigiere zum passenden Docker-Verzeichnis
- Wähle die zugehörige YAML-Datei aus
Sobald die Datei korrekt hinterlegt ist, wechselt der Stack-Status von Untracked auf Internal.
Ab dann kannst du die Compose-Datei direkt in Dockhand öffnen und später jederzeit bearbeiten.
Schritt 16: Änderung mit einem Stack testen
Jetzt prüfst du, ob die neue Zuordnung funktioniert.
So gehst du vor:
- Öffne einen Stack, den du gerade auf Internal umgestellt hast
- Bearbeite ihn testweise oder prüfe die Konfiguration
- Starte den Stack neu
- Prüfe im Browser, ob die Anwendung wie erwartet läuft
Wenn alles funktioniert, ist dein Stack jetzt sauber in Dockhand integriert.
Schritt 17: Aufgabenplanung prüfen
Wenn du automatische Updates oder Prüfungen aktiviert hast, solltest du die Zeitpläne noch kontrollieren.
Prüfe dabei:
- läuft die Update-Prüfung täglich?
- passt die Uhrzeit zu deiner Zeitzone?
- sind Security-Scans aktiv?
- ist die gewünschte Automatisierung eingeschaltet?
So vermeidest du, dass Aufgaben zur falschen Zeit oder gar nicht ausgeführt werden.
Schritt 18: Zweites System per Agent anbinden
Wenn du eine zweite NAS verwalten willst, richtest du dafür einen Agent ein. Im Beispiel ist das eine UGREEN NAS.
So gehst du vor:
- Erstelle auf dem zweiten System einen neuen Stack
- Füge die Agent-Compose-Datei ein
- Vergib einen passenden Namen, zum Beispiel ugreen-nas
- Starte den Stack
- Notiere dir:
- Namen des Agents
- IP-Adresse des Systems
- verwendeten Port
- Token des Agents
Diese Daten brauchst du gleich in Dockhand.
Schritt 19: Zweites Environment in Dockhand hinzufügen
Jetzt bindest du das zweite System in der Dockhand-Oberfläche ein.
So gehst du vor:
- Gehe in Dockhand auf Add Environment
- Vergib einen Namen, zum Beispiel UGREEN-NAS
- Wähle den passenden Agent Connection Type
- Trage IP-Adresse und Port der UGREEN ein
- Füge den Agent-Token ein
- Teste die Verbindung
- Speichere das Environment
Wenn der Test erfolgreich ist, wird das zweite System in Dockhand angezeigt.
Schritt 20: Beide Systeme im Dashboard verwalten
Nach dem Hinzufügen siehst du beide NAS-Systeme in einer Oberfläche.
Vorteile:
- eine zentrale Konsole
- schneller Überblick über alle Container
- Updates an einem Ort
- einfacher Wechsel zwischen Synology und UGREEN
- einheitliche Verwaltung deiner Docker-Umgebungen
Zusätzlich kannst du die Kachelgröße und das Grid so anpassen, dass die Ansicht zu deinem Bildschirm passt.
Fazit
Dockhand macht die Verwaltung deiner Container auf der Synology deutlich einfacher. Die eigentliche Installation ist schnell erledigt, wenn du Port, Volume-Pfad und Restart Policy sauber setzt. Besonders hilfreich ist die nachträgliche Einbindung des Docker-Verzeichnisses, weil du damit bestehende Stacks von „Untracked“ auf „Internal“ umstellen kannst. So bearbeitest du deine YAML-Dateien direkt in Dockhand und sparst dir unnötige Umwege.
Richtig stark wird Dockhand dann, wenn du mehrere Systeme betreibst. Mit einem zusätzlichen Agent bindest du auch eine UGREEN NAS ein und überwachst beide Geräte bequem in einem zentralen Dashboard.
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