Frage zur Sicherung vom 2.ten Speicherpool

    • Official Post

    HelperOne schreibt:

    Im alten Forum wurde diese wichtige Frage gestellt, deshalb greife ich sie hier noch einmal auf. Vielleicht hilft die Antwort auch anderen weiter, die vor dem gleichen Problem stehen:

    Quote

    Hallo,
    ich habe eine allgemeine Frage hierzu. Bei dem Beispiel mit 4 Hdds (3x RAID 5 + „Ersatz“). Wenn man das System mit 2x M.2 Speicherpool mit RAID 1 erweitert. Kann man die Dateien von der M.2 noch zusätzlich automatisch auf einer HDD der RAID 5 sichern? So hätte man den Geschwindigkeitsvorteil der M.2 und die kurzfristige Sicherheit im ersten Schritt durch die RAID 1 und die Langfristige Sicherheit in der HDD. Die Synchronisation wird, je nach Datenstand, eine Gewisse Zeit Dauern aber dies kann über Nacht geschehen.
    Ich denke da als Speicherpool für Foto- und Videographen.
    Danke

    Das funktioniert so leider nicht:

    Einzelne Festplatten innerhalb eines RAID-Verbunds lassen sich nicht separat für eine Datensicherung ansprechen – es steht immer nur das gesamte RAID5 als einheitlicher Speicherbereich zur Verfügung.
    Wenn du also beispielsweise Daten vom M.2-Speicherpool auf das Volume mit den HDDs sichern möchtest, ist das nur über den kompletten RAID-Verbund möglich, typischerweise mithilfe von Hyper Backup in einen Freigabeordner auf dem Ziel-Volume.

    Allerdings:
    Das ist nicht die empfohlene Backup-Strategie, denn dabei sicherst du Daten von einem Volume auf ein anderes innerhalb derselben Synology.
    Kommt es z. B. zu einem Totalschaden (Feuer, Wasser, Diebstahl), ist auch die Sicherung verloren.

    👉 Empfehlung: Ergänzend oder alternativ ein externes Ziel nutzen – wie:

    • Eine USB-Festplatte
    • Einen anderen Synology-Server (z. B. mit Hyper Backup Vault)
    • Einen Cloud-Dienst

    🗂️ Beitrag übernommen aus dem alten Akademie-Forum (Themenbereich: Speicher & RAID-Systemen)
    📌 Veröffentlicht von HelperOne zur Archivierung häufig gestellter Fragen

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  • Ernsthaft, wie oft liest man diesen Tipp mit „Backup auf zweites Volume“ und alle denken: Juhu, Problem gelöst! Aber Hand aufs Herz: Wer macht das so – und hat schon mal erlebt, dass das im echten Notfall wirklich hilft? Die romantische Vorstellung, dass ein zweiter Speicherpool als „echtes“ Backup taugt, ist ein ziemlicher Trugschluss. Wenn deine Bude abraucht oder absäuft, dann sind halt meistens beide Pools im Eimer und alle Daten weg 🤷‍♂️

    Was viele auch gerne vergessen: Die UGREEN-NAS oder Synology bieten viel Komfort, aber am Ende bleibt’s ein Gerät. Egal wie viele Pools, Volumes, RAID-Level... alles hängt an denselben Nervensträngen.
    Ich meine, klar: Für versehentliche Löschungen oder kleine Fehler ist ein internes Backup besser als nix. Aber das Gefühl „ich hab ja zwei Pools, was soll schon passieren“ – das geht oft böse nach hinten los. Bin mir da selbst nicht sicher, aber vielleicht überbewerten wir auch diese internen Sicherungen, einfach weil’s so angenehm schnell gemacht ist...

    Mein Tipp: USB Sicherung

    Was richtig zieht, ist „richtig raus“:

    USB-Platte dran, Backup machen und die dann WIRKLICH abstöpseln! oder halt ein Cloud-Backup. Kostet bisschen Nerven am Anfang, aber dafür kann man dann wenigstens ruhig schlafen – oder? Ich hab mich mittlerweile damit abgefunden, dass ein internes Backup nur die halbe Miete ist, und für „echte“ Sicherheit doch ein bisschen Aufwand dazugehört. Aber so lange das mit den Apps und Automatismen nicht NOCH bequemer wird… viele werden weiter auf Hoffnung sichern statt auf Plan. Und dann?

    Ich frage mich ja manchmal: Wer von euch nutzt tatsächlich ein Offsite-Backup oder schleppt regelmäßig die externe Platte weg? Und wem reicht das Pseudo-Backup auf Pool 2 noch vollkommen?

    Warum denken so viele, dass ein NAS automatisch ein Backup ist?
    Wenn die Kiste abraucht oder verschlüsselt wird, war’s das.
    Wie viele Kopien eurer wichtigsten Daten existieren jetzt – und wo?

  • ITFrank August 13, 2025 at 7:13 AM

    Opened the thread.
  • Hallo Eagle,
    ich bin noch ganz neu im Thema UGREEN NAS und habe deine Hinweise zu Backups gelesen. Das mit den mehreren Kopien klingt sinnvoll – aber wie mache ich das denn ganz konkret?

    Ich habe hier eine externe USB-Festplatte liegen und würde meine NAS-Daten gern regelmäßig darauf sichern.
    Gibt es bei UGREEN eine einfache Möglichkeit, die Platte anzuschließen und automatisch ein Backup zu erstellen – oder muss ich da erst irgendwas kompliziert einrichten?

  • Hallo Toto,
    die gute Nachricht: Das ist einfacher, als die meisten denken – und nein, du brauchst dafür keinen IT-Studienabschluss.

    USB-Platte an die UGREEN NAS anschließen → im Dateimanager prüfen, ob sie erkannt wird → in den „Backup & Restore“-Einstellungen als Ziel auswählen.
    Stell dir einen Zeitplan ein, z. B. täglich um Mitternacht.

    Kleiner Denkanstoß: Eine USB-Platte ist kein Allheilmittel. Wenn die direkt neben der NAS liegt und es brennt oder Wasser reinkommt, gehen beide hops. Also: Lagere sie ab und zu woanders – oder hol dir noch ein zweites Ziel.

    Vielleicht hat ITFrank ja auch schon ein Video dazu gemacht?

    ITFrank Hast Du? wenn ja, dann zeig mal her, das wird ja nicht nur für Toto interessant sein.;)

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