👤 Benutzer im Anmeldebildschirm ausblenden (Windows 10 & 11)

    • Official Post

    Wenn du einen bestimmten Benutzer (z. B. einen Admin- oder technischen Account) nicht im Login-Bildschirm anzeigen möchtest, kannst du diesen über einen Registry-Eintrag ausblenden.


    🧭 So geht’s Schritt für Schritt:

    1. Registrierungs-Editor öffnen:
      • Windows-Taste + R drĂĽcken → regedit eingeben → Enter
      • (Adminrechte erforderlich)
    2. Navigiere zu folgendem Pfad:

      Code
      KEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon
    3. Erstelle folgenden UnterschlĂĽssel (falls noch nicht vorhanden):

      Code
      SpecialAccounts\UserList
    4. In UserList erstellst du einen neuen DWORD-Wert (32-Bit):
      • Name = Benutzername, z. B. itadmin
      • Wert =
        • 0 → Benutzer ausblenden
        • 1 → Benutzer anzeigen (optional zur Reaktivierung)

    đź—‚ Beispiel als .reg-Datei:

    Speichere den folgenden Inhalt in einer Textdatei mit der Endung .reg (z. B. benutzer_ausblenden.reg) und führe sie mit Adminrechten aus:

    Code
    Windows Registry Editor Version 5.00
    
    [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon\SpecialAccounts]
    
    [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon\SpecialAccounts\UserList]
    "itadmin"=dword:00000000

    âś… Hinweis:

    • Der Benutzer wird nicht gelöscht und kann sich weiterhin per Benutzername und Passwort anmelden.
    • Besonders nĂĽtzlich fĂĽr versteckte Admin- oder Service-Konten.

    💬 Wenn „Paul fragt“
    Paul greift immer wieder mal Fragen alten FAQ-Bereich von ITService-Hilfe und dem Computerclub auf und stellt sie neu ein, damit diese nicht verloren gehen.

  • Mir ist bei solchen Registry-Tricks immer wieder aufgefallen, wie sehr wir uns auf grafische Tools verlassen – dabei gibt’s längst clevere Alternativen, bei denen Registry und Gruppenrichtlinien auĂźen vor bleiben. Gerade wenn man in größeren Teams arbeitet oder mehrere Geräte verwalten muss, wird das manuelle Registry-Gebastel schnell zum Zeitfresser oder zur Fehlerquelle. Warum eigentlich nicht Powershell nutzen? Das lässt sich nicht nur skripten, sondern elegant per Remotebefehl auf zig Rechnern ausrollen. Gerade fĂĽr Nicht-Admins ist das viel leichter zu dokumentieren (und rĂĽckgängig zu machen).

    Etwas provokant gefragt: Wer von euch prüft nach so einem Registry-Eingriff eigentlich, ob der versteckte Account wirklich unsichtbar bleibt – auch nach einem Feature-Update oder mit eingeschränkten Sicherheitsrichtlinien? Windows haut einem ja manchmal Updates um die Ohren, da purzeln die User wieder munter ins Loginfenster…und dann ist die Überraschung groß. Die wenigsten denken daran, das nach jedem größeren Update zu kontrollieren. Sind Service- oder Admin-Konten dann plötzlich wieder sichtbar, ist der Sicherheitsvorteil futsch. 🤨

    Was ich persönlich spannender finde: Warum nicht gleich aktiv mit Zugriffsrechten und Sichtbarkeiten arbeiten, anstatt nur mit optischem Verstecken? Zum Beispiel: Ein NAS wie das UGREEN lässt sich so einrichten, dass „versteckte“ Admin-Accounts im Webinterface, in der App und selbst per SMB nie auftauchen. Wäre doch mal an der Zeit, dass Windows sowas standardmäßig kann – also eine richtige „unsichtbare Nutzerverwaltung“ ab Werk, anstatt nur Registry-Gefrickel.

    Off Topic, aber ehrlich: Musste eben kurz meine Brille suchen – lag natürlich genau vor mir auf dem Schreibtisch. 🤓

    Hat jemand Erfahrung mit automatisierten Skripten dafĂĽr, oder bin ich nicht der einzige, der sich an Windows-Updates schon mal die Haare gerauft hat?

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