🔄 Anleitung: Dockhand auf Synology installieren, Container verwalten und mehrere NAS-Systeme in einem Dashboard bĂŒndeln

  • Wenn du viele Docker-Container auf deiner Synology oder auf mehreren NAS-Systemen betreibst, wird die Verwaltung schnell unĂŒbersichtlich. Genau hier setzt Dockhand an. In dieser Anleitung lernst du, wie du Dockhand auf einer Synology installierst, welche Einstellungen du direkt anpassen solltest und wie du deine Container deutlich komfortabler verwaltest. Außerdem siehst du, wie du alte beziehungsweise untracked Stacks wieder editierbar machst und sogar zwei Systeme in einer einzigen Konsole zusammenfĂŒhrst. Das spart Zeit, reduziert Fehler und gibt dir eine deutlich bessere Übersicht ĂŒber Updates, Logs, Sicherheit und Status deiner Container. 🚀

    Warum Dockhand gerade bei vielen Containern so hilfreich ist

    Sobald du regelmĂ€ĂŸig mit Docker arbeitest, wĂ€chst die Zahl deiner Container oft schneller als gedacht. Viele Verbindungen, Dienste und kleine Tools laufen irgendwann parallel. Dann reicht der klassische Container Manager zwar oft noch aus, aber die tĂ€gliche Arbeit wird mĂŒhsamer. Genau an diesem Punkt wird Dockhand interessant.

    Mit Dockhand kannst du Container, Stacks, Logs, Updates und Sicherheitsscans an einer zentralen Stelle ĂŒberwachen. Besonders praktisch wird das, wenn du nicht nur ein System nutzt, sondern zum Beispiel eine Synology und zusĂ€tzlich noch ein weiteres NAS wie eine UGREEN betreibst.


    Dockhand auf der Synology vorbereiten

    Bevor du Dockhand installierst, legst du zuerst das passende Verzeichnis an. Dazu gehst du in dein Docker-Verzeichnis und erstellst dort einen Ordner mit dem Namen Dockhand. Dieser Ordner dient spĂ€ter als Ablage fĂŒr die Konfiguration und die Daten des Containers.

    Danach öffnest du im Container Manager ein neues Projekt. Das Projekt nennst du ebenfalls Dockhand. Als Pfad wÀhlst du genau das Verzeichnis aus, das du vorher angelegt hast. Weil das Verzeichnis noch leer ist, erstellst du jetzt direkt eine neue Docker-Compose-Datei.

    Hier ist die optimierte Docker-Compose-Datei (passt fĂŒr Synology und Ugreen:

    Die Docker-Compose-Datei kannst du von dieser angepassten Vorlage einfĂŒgen. Dabei sind zwei Punkte besonders wichtig.

    ‱ Port anpassen

    Im Beispiel wird nicht der oft verwendete Port 3000 genutzt, sondern 3876. Das ist sinnvoll, weil Port 3000 hÀufig schon von anderen Containern belegt ist. Du solltest also am besten einen freien Port wÀhlen, damit es spÀter keine Konflikte gibt.

    ‱ Volume-Pfad richtig setzen

    Ebenso wichtig ist der Pfad fĂŒr das Datenverzeichnis. Dieser muss exakt zu deinem System passen. Wenn Docker auf volume1 liegt, muss auch dieser Pfad korrekt in die YAML-Datei eingetragen werden. Am einfachsten prĂŒfst du den genauen Speicherort in der File Station ĂŒber die Eigenschaften des Dockhand-Ordners und ĂŒbernimmst den Pfad direkt.


    Projekt erstellen und Dockhand starten

    Wenn die Docker-Compose-Datei angepasst ist, kannst du das Projekt fertigstellen. Danach lÀdt die Synology das Image herunter, erstellt das Standard-Netzwerk und startet den Container. Nach kurzer Zeit sollte der Status zeigen, dass das Projekt lÀuft.

    Anschließend öffnest du im Browser die IP-Adresse deiner Synology mit dem gewĂ€hlten Port, also zum Beispiel:

    http://ip-der-synology:3876

    Wenn sich die Dockhand-OberflĂ€che öffnet, bist du am Ziel. Dort kannst du direkt auf das dunkle Design umschalten, damit die OberflĂ€che angenehmer fĂŒr die Augen wird. 🌙


    Erstes Environment einrichten

    Direkt nach dem ersten Start fehlt noch die eigentliche Verbindung zur lokalen Docker-Umgebung. Deshalb legst du nun ein neues Environment an.

    Als Namen kannst du zum Beispiel Synology wÀhlen. Als Verbindungstyp reicht in diesem Fall die lokale Unix-Verbindung. Danach trÀgst du die lokale IP-Adresse der Synology ein.

    Anschließend aktivierst du gleich die wichtigen Verwaltungsfunktionen:

    ‱ Update-PrĂŒfung einschalten

    Du kannst tÀgliche Update-Checks aktivieren und eine feste Uhrzeit festlegen.

    ‱ Automatische Container-Updates aktivieren

    So werden verfĂŒgbare Updates direkt eingespielt.

    ‱ Security-Scan vorbereiten

    Die Sicherheitsscanner solltest du direkt aktivieren. Sie prĂŒfen heruntergeladene Images auf Schwachstellen und helfen dir dabei, unsaubere oder riskante Images zu erkennen.


    Sicherheitsscanner installieren

    Dockhand unterstĂŒtzt in diesem Beispiel zwei Scanner. Beide mĂŒssen zunĂ€chst heruntergeladen werden. Das erledigst du direkt in den Einstellungen ĂŒber den Pull-Vorgang.

    Erst danach sind die Scanner einsatzbereit. Wenn beide aktiv sind, prĂŒft Dockhand neue Images automatisch beim Update. Das ist besonders sinnvoll, wenn du regelmĂ€ĂŸig Container aktualisierst und nicht blind jedes neue Image ĂŒbernehmen willst.

    Gerade in einer Docker-Umgebung ist das ein echter Vorteil, weil du so nicht nur Updates bekommst, sondern auch direkt eine SicherheitsprĂŒfung mitlaufen lĂ€sst. 🔐


    Was du in Dockhand verwalten kannst

    Sobald die Verbindung eingerichtet ist, kannst du in Dockhand viele Aufgaben deutlich einfacher erledigen als im klassischen Container Manager.

    ‱ Container filtern

    Du kannst dir nur laufende, pausierte oder gestoppte Container anzeigen lassen.

    ‱ Details einsehen

    Zu jedem Container siehst du technische Informationen, Logs, Ressourcen, Gesundheitsstatus und Sicherheitsdaten.

    ‱ Container bearbeiten

    Du kannst zum Beispiel die Restart Policy Àndern, Port-Mappings anpassen oder weitere Ports ergÀnzen.

    ‱ Konsole direkt im Container öffnen

    Statt dich per SSH einzuloggen, arbeitest du direkt in einer eingebauten Konsole im Container.

    ‱ Updates einzeln oder gesammelt ausfĂŒhren

    Mit Check for Updates prĂŒfst du deine Container. Mit Update All kannst du alle verfĂŒgbaren Updates zentral einspielen.

    Gerade bei mehreren laufenden Diensten ist das viel komfortabler als jede Anwendung einzeln anzufassen.


    Untracked Stacks editierbar machen

    Ein besonders spannender Teil dieser Anleitung ist die Lösung fĂŒr Ă€ltere oder untracked Stacks. Diese lassen sich oft nicht direkt in Dockhand bearbeiten, weil die YAML-Datei nicht korrekt zugeordnet ist.

    Die frĂŒhere Lösung war recht aufwendig: Stack duplizieren, neu erstellen und dann erneut verwalten. Inzwischen gibt es aber einen einfacheren Weg.

    ‱ Die bessere Lösung

    Du stoppst zunÀchst das Dockhand-Projekt im Container Manager. Danach öffnest du die YAML-Konfiguration des Dockhand-Projekts und ergÀnzt ein zusÀtzliches Volume, das auf dein Docker-Hauptverzeichnis zeigt, also zum Beispiel auf volume1/docker.

    Dadurch bekommt Dockhand Zugriff auf die Ordnerstruktur deiner Docker-Projekte. Nach dem Redeploy kannst du in Dockhand bei einem Stack die passende YAML-Datei direkt auswĂ€hlen. Sobald das passiert ist, Ă€ndert sich der Status auf internal. Das bedeutet: Der Stack ist jetzt sauber eingebunden und lĂ€sst sich kĂŒnftig direkt in Dockhand bearbeiten.

    Das ist einer der nĂŒtzlichsten Tricks aus dem Video, weil du damit bestehende Projekte viel einfacher in die neue Verwaltung ĂŒberfĂŒhrst.


    Zwei Systeme in einem Dashboard verwalten

    Besonders stark wird Dockhand dann, wenn du mehrere Systeme zusammenfĂŒhren willst. Genau das wird hier gezeigt: eine Synology und zusĂ€tzlich eine UGREEN NAS.

    DafĂŒr wird auf dem zweiten System ein Agent installiert. Dieser Agent wird per eigenem Stack eingerichtet. In der YAML-Datei sind vor allem zwei Angaben wichtig: der Name des Agents, der Token und der verwendete Port.

    Danach wechselst du zurĂŒck in Dockhand auf deiner Synology und legst ein weiteres Environment an. Als Verbindungstyp wĂ€hlst du diesmal den Agent-Typ. Dann trĂ€gst du die IP-Adresse des zweiten Systems, den Agent-Port und den Token ein. Nach erfolgreichem Verbindungstest wird das zweite System ebenfalls eingebunden.

    Ab jetzt hast du beide Umgebungen in einer OberflĂ€che. Du kannst dir die Kacheln passend anordnen und so dein Dashboard an deinen Bildschirm anpassen. Das ist ideal, wenn du den Überblick ĂŒber mehrere NAS-Systeme behalten willst. đŸ–„ïžđŸ–„ïž


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    Fazit

    Dockhand ist eine starke Lösung, wenn du deine Docker-Container auf der Synology sauber und zentral verwalten willst. Die Installation ist ĂŒberschaubar, wenn du den Port und den Volume-Pfad korrekt setzt. Danach profitierst du direkt von mehr Übersicht, besseren Filtermöglichkeiten, integrierten Logs, direktem Container-Zugriff und komfortablen Updates.

    Besonders wertvoll sind zwei Dinge: Erstens die Aktivierung der Sicherheitsscanner und zweitens der Trick, untracked Stacks durch ein zusĂ€tzliches Volume editierbar zu machen. Noch spannender wird es, wenn du mehrere NAS-Systeme betreibst und diese in einem gemeinsamen Dashboard zusammenfĂŒhrst.

    Wenn du regelmĂ€ĂŸig mit Docker arbeitest, kann dir Dockhand viel Verwaltungsaufwand abnehmen und dein Homelab deutlich strukturierter machen.

    IT-Coach & GrĂŒnder von ITService-Dortmund und Frank-Hilft
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